Nikolausfeier

Wieder zum h�chsten Fest im Vereinsjahr trafen sich am Samstagabend, dem 5. Dezember, Mitglieder mit ihren Angeh�rigen im Bootshaus am Rhein zur Nikolausfeier.

Der Beginn ist immer besinnlich. Darauf machten auch Bernhard Trost bei der Er�ffnung und der Singkreis mit der Jahreszeit gem��en Liedern aufmerksam. Der 1. Vorstand, Klaus D�hmlow, folgte in seiner kurzen Begr��ungsansprache ebenfalls dieser Linie. Unter Anleitung von Sabine Brand hatte der Singkreis ein umfangreiches Programm vorbereitet. Instrumental begleitete Lieder wechselten sich ab mit Gedichtvortr�gen und Darbietungen des Bl�ser-Ensemles. Auch die Zuh�rer hatten durch Mitsingen immer mal wieder Gelegenheit, sich in den Festablauf einzubringen.

Der Auftritt von St. Nikolaus mit seinem Begleiter Knecht Ruprecht leitete dann traditionsgem�� �ber zum heiteren Teil der Feier. Wie schon seit Jahren wurden sie mit Akkordeonkl�ngen von Trudel Maus vom vollbesetzten Saal empfangen. Wie �blich liefen die beiden Protagonisten, Bernhard Trost als Nikolaus und Elmar Gei�ler als Knecht Ruprecht, zur dichterischen Hochform auf, als sie �ber die Geschehnisse und manchmal auch Missgeschicke einzelner Mitglieder des vergangenen Vereinsjahres berichteten und nach ihrem Gusto kommentierten. Was von den beiden an phantasievoller Ausschm�ckung zu tats�chlich stattgefundenen Ereignissen geliefert wurde, hat bei den Zuh�rern dann regelrechte Lachst�rme ausgel�st. Zum Abschluss ihres Wechselvortrags konnte vom Nikolaus und seinem Begleiter wieder ein Kenterk�nig gekr�nt werden. Das Missgeschick und die daraus abgeleitete Ehre ist diesmal Bernd Hei�ler widerfahren.

Ehrungen erwarteten auch Mitglieder f�r 25- und 50-j�hrige Vereinszugeh�rigkeit, sowie Paddler f�r sportliche Leistungen. Den �Schrupperpokal� bekam dieses Jahr Bernhard H�u�ler f�r 1762 auf den Fl�ssen Europas gepaddelte Kilometer.

Ein zweiter H�hepunkt des Abends war eine Power-Point-Pr�sentation mit Bildern gesammelt und kommentiert von Werner Odenwald und aufbereitet von unserem Computerfachmann Hans Wein. Im gem�tlichen Clubhaus konnte man die Geschehnisse des Jahres noch mal Revue passieren lassen, was Anlass sowohl zu Heiterkeit wie zu Staunen gab.

Nikolaus bei den Kleinen

Der Nikolaus und sein Helfer Knecht Ruprecht waren auch am Sonntag im Einsatz. Sie besuchten den j�ngsten Nachwuchs der SKC-Familie. Mit dem Kanadier kamen sie �ber den See gefahren, von vielen Kindern neugierig erwartet. Wie am Vorabend bei den Gro�en wurden sie mit Harmonika und Gitarrenkl�ngen in den Saal geleitet, wo sie von Sabine Brand inmitten einer gro�en Kinderschar begr��t wurden.

Sabine hatte mit den Kleinen ein anspruchvolles Programm mit Gedichten, Erz�hlungen, Spielen sowie Instrumentalpartien f�r Fl�ten, Geigen und Gitarren einge�bt. Die himmlischen Boten sahen und h�rten sich die Darbietungen geduldig an und sparten nicht mit Lob. Bevor die Reihe an sie kam, lie�en sie sich noch das Clublied vorsingen. Traditionell er�ffnete der Nikolaus seinen Vortrag mit der Geschichte �Von weit da drau�en komm ich her�.�, was die Kleinen offensichtlich beeindruckte, bevor er sein Goldenes Buch hervorkramte. Darin standen die guten und die schlechten Taten der Kinder, die nach Aufruf ihm vorgestellt wurden oder zu ihm kamen. Jedem widmete er sich mit geh�riger W�rde. Sie waren noch jung genug, um mit Erstaunen und Freude oder einfach nur mit stillem Ernst sowohl Lob wie Ermahnungen vom Nikolaus entgegen zu nehmen. Alle erhielten ein Geschenk. Mit dem Lied �Leise rieselt der Schnee� wurden die beiden Himmelsboten verabschiedet.

Noch vor dem Abschied nahmen die Jugendwarte die Gelegenheit wahr, an die etwas �lteren, die schon in den Sportbetrieb und die Polomannschaften des Vereins eingebunden sind, Auszeichnungen und Geschenke f�r ihre Leistungen zu verteilen. Es war eine gelungene, umtriebige Veranstaltung. Die Eltern und Gro�eltern hatten viel Spa� an ihren Kindern und Enkeln. Und die Kinder gaben ihr Bestes.

Odo G�tzmann