tmb frauenbergtour 01Von Tannheim ging es mit der Bergbahn hinauf zum Neunerköpfle wo wir von der Bergstation (1.770 m) aus dem gut angelegten Wanderweg zur Gappenfeld-Alm folgten. Dort wurde zur Mittagszeit ein zünftiges Vesper auf der Almhütte eingelegt. An unserem weiteren Weg lag die „Schochenspitze“ ( 2.069 m), die wir natürlich nicht auslassen konnten und erklommen werden musste. Wir wurden mit einem tollen Ausblick auf unser Ziel, die Landsberger Hütte (1.880 m), belohnt. Die Hütte schmiegte sich am Fuße der „Rote Spitze“(2.130 m) an, die sich ziemlich steil als begrünte schiefe Ebene mit fast senkrecht abfallender Spitze zeigte.

Der Weg wurde nun anspruchsvoller und Abstiege und Steigungen, die uns immer wieder herrliche Ausblicke gewährten, wechselten sich ab. So auch auf die Lache und den Traualpsee nahe der Landsberger Hütte sowie den smaragdgrün leuchtenden Vilsalpsee in weiterer Entfernung. Am späten Nachmittag erreichten wir unser Ziel und bezogen Quartier. Von der Terrasse aus hatte man den Blick auf die „Steinkarspitze“ (2.067) und die „Lachenspitze“ (2.087 m). Am nächsten Morgen brachen wir bei strahlendem Sonnenschein mit leichtem Gepäck zu unserer Tagestour auf. Über das „Lachenjoch“ hoch bis knapp unter der „Lachenspitze“ vorbei und wieder herunter führte unser Weg über Felsen und Geröllfelder hinauf zur Scharte, wo der Weg weiter zur „Leilachspitze“(2.126) führte. In der Scharte machten wir Mittagsrast. Es bot sich ein atemberaubender Anblick mit steil abfallenden Felswänden hinein in das Lechtal. Da der Aufstieg zum Gipfel über einen Klettersteig führte, beschlossen wir, den Abstieg anzutreten. Auf einem begrünten Hang zwischen wunderschön blühenden Alpenblumen sammelten wir wieder unsere Kräfte und kehrten zur Landsberger Hütte zurück. Da es noch früh am Tag war bestiegen wir noch kurzerhand den Hausberg, die „Rote Spitze“ (2.130 m), von der aus man einen sehr schönen Blick auf das „Kugelhorn“, „Gaishorn“ die „Vilsalpe" und den Vilsalpsee hatte. Mit einem Abendessen auf der sonnigen Terrasse schlossen wir den Tag ab.

tmb frauenbergtour 02Am nächsten Morgen war ab zehn Uhr Regen angesagt, weswegen wir uns bereits kurz nach acht Uhr mit vollem Gepäck auf unseren Heimweg machten. Wieder vorbei an der „Schochenspitze“ und Gappenfeldscharte machten wir diesmal einen Abstecher auf die „Sulzspitze“ (2.084 m). Von dort aus konnte man sogar die Zugspitze sehen. Zum Glück lies der Regen auf sich warten. Zurück am Neunerköpfle kam die Einkehr am Nachmittag in der Gundhütte gerade recht, um dem einsetzenden Regen knapp zu entgehen. Nachdem sich der Regen gelegt hatte und nur noch Nebel die Sicht beeinträchtigte, brachen wir den Fußweg von zwei Stunden hinab ins Tal an. Das Wetter klarte wieder auf und in der Talstation angelangt, stiegen wir in unser Auto und fuhren zu unserer nahegelegenen Unterkunft, wo wir in der Dorfwirtschaft bei einem guten Essen uns über einen schönen Abschluss für wieder einmal eine gelungene Alpen-Bergtour freuten.

 

Petra Möller

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