Am vergangenen Wochenende herrschte rund um das Bootshaus des SKC eine großartige, lebendige Atmosphäre. Mehrere Veranstaltungen sorgten für beste Stimmung und zeigten eindrucksvoll den starken Zusammenhalt im Verein.

Den Auftakt machten die Kenterkönige und -Königinnen mit ihrem traditionellen Empfang auf dem Campingplatz.

Auch wenn in diesem Jahr nur eine kleine Gruppe der gekrönten Häupter teilnehmen konnte, tat dies der Freude keinen Abbruch. Im Gegenteil: Es wurde herzlich gelacht, erinnert und die besondere Tradition der Kenterkönige mit viel Begeisterung gepflegt.

Die Auszeichnung zum Kenterkönig wurde ursprünglich von Nikolaus und Knecht Ruprecht verliehen – an Paddlerinnen und Paddler, die innerhalb eines Jahres mehrfach oder besonders spektakulär gekentert waren. Mit viel Humor ehrt diese Tradition Mut, Selbstironie und die Fähigkeit, auch über missglückte Manöver herzlich lachen zu können.

Der erste Kenterkönig, „REX AQUA“, wurde erstmals 1981 gekrönt. Diese Ehre wurde dem erst kürzlich verstorbenen Hans Wein zuteil, dessen Name damit unvergessen bleibt. 1994 folgte mit Hannelore Odenwald erstmals eine Kenterkönigin, „REGINA AQUA“. Bis 2019 wurden insgesamt 32 Kenterkönige und 13 Kenterköniginnen feierlich gekrönt. Sie erhielten als Zeichen ihrer Würde Krone, Zepter, Wanderpokal und das legendäre Kenterkönigs-Shirt.

Einmal im Jahr treffen sich die gekrönten Häupter traditionell wieder, um gemeinsam eine Canadierfahrt zu unternehmen und das Kenterkönigslied anzustimmen. Leider konnte diese in diesem Jahr nicht stattfinden. Dennoch überwog die Freude über das Wiedersehen deutlich, und die Vorfreude auf das nächste Treffen ist bereits groß.

So bleibt festzuhalten: Der SKC lebt von seinen Menschen, seinen besonderen Traditionen und einem außergewöhnlichen Gemeinschaftsgeist. Die Kenterkönige sind dabei ein humorvolles und zugleich liebenswertes Symbol gelebter Vereinskameradschaft.