Das aktuelle historische Niedrigwasser macht sich auch am Bootshausgelände des SKC deutlich bemerkbar. Der stark gesunkene Wasserstand hat den Untergrund rund um das alte Bootshaus teilweise freigelegt. So steckt beispielsweise ein Kanupolo-Tor inzwischen auf dem festgetrockneten Schlamm fest.

Auch die Motorbootstege sitzen teilweise auf und das alte schwimmende Bootshaus ist von den ungewöhnlichen Bedingungen betroffen. Durch den niedrigen Wasserstand sitzt es mittlerweile auf einer Längsseite auf. Die dadurch entstehenden Spannungen und Verwindungen setzen die Bausubstanz erheblichen Kräften aus. Insbesondere Fenster und Türen, aber auch das Mobiliar im Inneren, werden dadurch stark belastet und beginnen, sich zu verziehen.

Ein Team aus tatkräftigen Helfern hat bereits versucht, die Situation zu entschärfen. Dabei wurde zunächst versucht, einen der Auftriebskörper des alten Bootshauses freizulegen und damit wieder für eine gleichmäßigere Auflage zu sorgen. Dieser Versuch brachte zwar erste Entlastung, allerdings sitzt weiterhin ein zweiter Auftriebskörper auf dem trockengefallenen Untergrund auf.

Bis zum Redaktionsschluss konnte das Problem leider noch nicht vollständig behoben werden. Wie sich die ungewöhnliche Niedrigwassersituation weiter auf das alte Bootshaus auswirkt und ob weitere Maßnahmen erforderlich werden, bleibt abzuwarten.